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Schnittmuster

Ein Schnittmuster ist die Vorlage, nach der ein Kleidungsstück zugeschnitten wird. Es übersetzt eine dreidimensionale Form in flache Teile, die sich wieder zusammennähen lassen.

Was darauf steht

Ein Schnittmuster ist mehr als eine Umrisslinie. Es trägt die Kontur, an der zugeschnitten wird, meist eine Nahtzugabe, Knipse, die zeigen welche Kanten zusammengehören, einen Fadenlauf, der die Lage auf dem Stoff angibt, und eine Beschriftung mit Teilename und Anzahl der Zuschnitte. Fällt eines davon weg, muss am Zuschneidetisch geraten werden.

Woher es kommt

Schnitte erreichen dich auf drei Wegen. Du kaufst einen, gedruckt oder als Datei. Du konstruierst einen aus Maßen, ausgehend von einem Grundschnitt. Oder du nimmst einen von einem Kleidungsstück ab, das schon passt, durch Messen oder durch Auftrennen. Alle drei enden am selben Punkt: flachen Teilen, die eine Form beschreiben.

Papier, Datei oder beides

Papier ist unmittelbar und braucht keine Software, knüllt aber, reißt und existiert nur einmal. Eine Datei lässt sich skalieren, verschicken, projizieren und ablegen, braucht aber ein Programm. In den meisten Musterräumen liegt am Ende beides, und genau deshalb zählt der Schritt dazwischen.

Im Digitalen

PatternScan Pro digitalisiert Schnitte aus Papier und aus Stoff. Kontur, Knipse, Nahtzugabe und Fadenlauf landen in der Datei, das Papieroriginal bleibt unberührt in der Schublade.

Digitale Schnittmuster verwenden

Nutze deine digitalisierten Schnittmuster für alles, was danach kommt: Gradierung, CAD, 3D-Simulation, Beamer oder dein Archiv.
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