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Vektorgrafik

Eine Vektorgrafik beschreibt Formen als mathematische Kurven und Linien statt als Bildpunkte. Sie lässt sich beliebig vergrößern, ohne unscharf zu werden.

Punkte statt Pixel

Ein Rasterbild speichert für jeden Punkt eines Gitters einen Farbwert. Eine Vektordatei speichert Anweisungen: hier beginnen, mit dieser Krümmung dorthin, Form schließen. Nichts hängt an einer Auflösung, und deshalb druckt dieselbe Datei auf einer Briefmarke genauso scharf wie auf fünf Metern Plot.

Warum das bei Schnitten zählt

Ein Schnitt ist ein Maß. In einer Vektordatei hat jeder Punkt eine echte Koordinate in Millimetern, die Datei lässt sich also nachmessen, skalieren und zuschneiden, ohne dass etwas geschätzt wird. Und weil Linien als eigene Objekte vorliegen, lassen sich Kontur, Fadenlauf und Knipse einzeln ansprechen, statt in einem Bild zu verschmelzen.

Wo sie an Grenzen stößt

Vektoren können nicht alles. Ein Foto, eine Stofftextur, ein weicher Verlauf sind Dinge, die ein Rasterbild besser trägt. Für einen Schnitt ist das kein Verlust, denn ein Schnitt besteht aus Linien, nicht aus Flächen.

Im Digitalen

Digitalisieren ist genau dieser Schritt: Hinein geht ein Foto als Rasterbild, heraus kommt ein Schnitt als Vektorlinien mit echten Maßen.

Auch bekannt als
Vektordatei
Made-to-measure sewing pattern with tailoring tools

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