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Hinter den Kulissen

Das größte Update für PatternScan Pro bisher: Referenzfelder und Smartphone App

Mit diesem Update wechseln wir zu Referenzfeldern als neue Erkennungsmethode, und das betrifft jeden, der PatternScan Pro nutzt. Dazu kommt PatternScan Pro Mobile, zunächst für iPhone, und damit einhergehend eine geteilte Schnittmuster-Bibliothek und... Automatische Speicherung im Editor.

Rasmus Liebscher

Co-Founder & Entwickler

10.06.2026

2

Min. Lesezeit

Seit wir PatternScan Pro entwickeln, war die Frage dieselbe: Wie reduzieren wir den Aufwand zwischen "Schnittmuster liegt auf dem Tisch" und "bearbeitbares SVG ist fertig"? Die Antwort, die wir uns von Anfang an erhofft haben, war immer dieselbe: einfach ein Foto machen. Die Art und Weise bekommt heute das größte Update seit es PatternScan Pro gibt. Und wir freuen uns auf eure Rückmeldungen!

Mit diesem Update wechseln wir zu Referenzfeldern als neue Erkennungsmethode, und das betrifft jeden, der PatternScan Pro nutzt. Dazu kommt PatternScan Pro Mobile, zunächst für iPhone, und damit einhergehend eine geteilte Schnittmuster-Bibliothek und... Automatische Speicherung im Editor.

Referenzfelder

Referenzfelder sind kleine quadratischen Felder (sehen ähnliche aus wie QR-Codes), sie werden rund um das Schnittmuster gelegt anstatt daneben. Sie geben der App alles, was sie braucht, um Maßstab und Perspektive zu berechnen: Wie groß ist das Schnittmuster wirklich, und aus welchem Winkel wurde es fotografiert? Außerdem gibt das Leitfeld "A" die Richtung Schnittmusters an, der Pfeil wird in der digitalen Version immer nach oben zeigen.

Das ist ab jetzt die einzige Methode, mit der PatternScan Pro Schnittmuster erkennt und entzerrt. Das Schachbrettmuster kann nicht mehr zum Einscannen verwendet werden.

Der Grund ist, dass die Referenzfelder um das Schnittmuster herum deutlich präziser sind als das Schachbrettmuster neben dem Schnittmuster und wir sicherstellen wollen, dass die Ergebnisse immer akkurat sind und nicht nur ungefähr stimmen. In unseren Tests ist die Genauigkeit bei weniger als 1 mm Abweichung.

So werden die Referenzfelder um das Schnittmsuter angeordnet

PatternScan Pro Mobile

Die mobile App war von Anfang an Teil des Plans, aber wir wollten sie erst rausbringen, wenn die Grundlage wirklich sitzt.

Der Ablauf ist genau der gleiche wie bisher, nur dass die Fotos nicht mehr mit der Standardkamera aufgenommen werden, sondern mit PatternScan Pro Mobile: Schnittmuster auf eine dunkle Unterlage, die Referenzfelder drum herum und Foto von oben.

Im Kamerasucher siehst du in Echtzeit, ob die Felder erkannt werden. Ein Foto, ein paar Sekunden Verarbeitung, und das digitalisierte Schnittmuster liegt in deiner Bibliothek, bereit zum Bearbeiten.

Das iPhone korrigiert seine Linsenverzerrung selbst, über die Kamera-Hardware und iOS, bevor PatternScan Pro das Bild überhaupt zu sehen bekommt. Beim benutzen unserer App ist ein Kalibrierungsprofil nicht mehr notwendig.

Android ist in Arbeit und kommt in wenigen Wochen nach.

Foto auf dem Smartphone, fertig im Browser

Was mir persönlich am besten gefällt: Das Schnittmuster landet nicht nur auf dem Telefon, sondern sofort in der gemeinsamen Bibliothek mit der Desktop-Anwendung. Du öffnest app.patternscan-pro.com auf deinem Computer, und das gerade eben aufgenommene Schnittmuster ist schon da. Kein manuelles Übertragen, kein Umweg über die Fotogalerie.

Den Feinschliff machst du am Desktop-Editor, weil er schlicht mehr Platz bietet: Control Points anpassen, Maße prüfen, exportieren. Das Smartphone übernimmt den Teil, bei dem es seine Stärken hat, ein scharfes, gut ausgerichtetes Foto.

Der Upload dauert nur wenige Sekunden und schon ist das Bild über all verfügbar.

Auto Save

Ab sofort werden deine Änderungen im SVG-Editor automatisch gespeichert. Browser-Tab aus Versehen geschlossen, Computer schläft ein, nichts geht verloren.

Und wenn du kein iPhone hast?

Der Desktop-Upload-Workflow funktioniert weiterhin. Du fotografierst mit deiner Kamera oder deinem Android-Gerät, lädst das Bild hoch, und wählst dein Kalibrierungsprofil für die Linsenkorrektur aus, genau wie bisher. Referenzfelder müssen im Bild sein, sie ersetzen dabei das Schachbrett als Referenz.

Digitalisiere Schnittmuster ohne Nachzeichnen.

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