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Kalibrierungsprofil

Ein Kalibrierungsprofil beschreibt, wie eine bestimmte Kamera abbildet, damit ihre optischen Fehler aus jedem Foto herausgerechnet werden können.

Was darin steht

Jedes Objektiv verbiegt gerade Linien ein wenig, und in jeder Kamera sitzt der Sensor einen Bruchteil neben der Mitte. Diese Abweichungen sind für ein Gerät konstant und lassen sich einmal ausmessen. Das Profil hält diese Werte fest, damit Software sie später umkehren kann.

Einmal pro Gerät

Du fotografierst eine gedruckte Schachbrettvorlage aus mehreren Winkeln. Aus den Ecken, deren echter Abstand bekannt ist, werden die optischen Eigenschaften abgeleitet. Das Ergebnis bleibt gültig, solange du dieselbe Kamera benutzt, es ist also ein einmaliger Schritt und nichts, was du pro Schnitt wiederholst.

Wann du keines brauchst

Aktuelle Smartphones geben ihre optischen Daten selbst aus, und PatternScan Pro Mobile liest sie direkt. Ein Profil ist für Uploads vom Desktop nötig, und bei Geräten, die keine verlässlichen Daten liefern, im Wesentlichen iPhones mit nur einer Kamera und ein Teil der Android-Geräte.

Im Digitalen

Das Profil gehört zur Kamera, nicht zum Schnitt. Einmal angelegt gilt es für jedes Foto dieses Geräts, und du musst nie wieder daran denken.

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