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Anleitung: Schnittmuster fotografieren

Hochwertige Fotos sind die Grundlage für präzise digitale Schnittmuster. Diese Anleitung erklärt dir, wie du typische Fehler vermeidest und dein Schnittmuster optimal fotografierst, damit PatternScan Pro die Konturen perfekt erkennt. Du brauchst dein ausgeschnittenes Schnittmuster (weiß oder creme), eine dunkle, ebene Fläche, gute Beleuchtung und deine Referenzfelder.

So sieht ein ideales Foto aus

Ein helles, ausgeschnittenes Schnittmuster liegt glatt auf dunklem, ebenem Untergrund. Die vier Referenzfelder liegen flach rund um das Muster, alle vier vollständig sichtbar. Die Aufnahme erfolgt von oben im 90°-Winkel mit gleichmäßiger, diffuser Beleuchtung ohne Schatten oder Reflexionen. Alle Kanten sind vollständig sichtbar und scharf.

Fotografiere im 90°-Winkel von oben

Halte dein Smartphone direkt über dem Schnittmuster, parallel zum Boden im exakten 90°-Winkel. Nutze die eingebaute Wasserwagen-Funktion deiner Kamera. Beim iPhone müssen die beiden Plusse übereinander liegen.

Vermeide: Schräge Winkel führen zu Verzerrungen. Auch wenn die App leichte Schräglagen korrigieren kann, liefert ein gerader Winkel die präzisesten Ergebnisse.

Schneide dein Schnittmuster aus

Schneide dein Schnittmuster sauber entlang der Konturen aus, bevor du es fotografierst. Verwende helles Papier oder Stoff (weiß oder creme) für besten Kontrast.

Vermeide: Nicht ausgeschnittene Schnittteile auf großen Papierbögen können nicht erkannt werden. PatternScan Pro braucht klare, freistehende Konturen.

Glattes Schnittmuster ohne Wellen

Lege dein Schnittmuster vollständig glatt und faltenfrei auf die Fläche. Das Papier darf nicht geknittert, gewellt oder gebogen sein. Streiche es vorsichtig glatt, damit keine Wellen entstehen. Bei hartnäckigen Wellen verwende kleine Gewichte an den Ecken, um das Papier flach zu halten.

Vermeide: Wellen, Knittern oder Biegungen im Papier führen zu Ungenauigkeiten bei der Erkennung und den Maßen.

Nutze einen dunklen, ebenen Untergrund

Verwende einen dunklen, gleichmäßigen Untergrund ohne Musterung. Ideal sind schwarzes Tonpapier, schwarze Pappe oder ein dunkler, einfarbiger Boden. Der starke Kontrast zwischen hellem Schnittmuster und dunklem Untergrund ist entscheidend für die Erkennung.

Vermeide: Gemusterte Untergründe wie Holzböden, Schneidematten oder helle Flächen stören die Erkennung massiv. Der Untergrund sollte vollständig eben sein, Wellen oder Unebenheiten beeinträchtigen die Genauigkeit.

Achte auf vollständige Sichtbarkeit

Positioniere die Kamera so, dass Schnittmuster und Referenzfelder zusammen etwa zwei Drittel des Bildes einnehmen. Alle Kanten des Schnittmusters und alle vier Referenzfelder müssen vollständig im Bild sichtbar sein, mit etwas Abstand zum Bildrand.

Vermeide: Abgeschnittene Kanten am Bildrand verhindern die korrekte Erkennung. Gehe lieber etwas weiter weg, sodass das gesamte Muster mit Sicherheitsabstand im Bild ist. Wenn außerhalb etwas Boden sichtbar ist, ist das kein Problem.

Nutze glatte, qualitative Referenzfelder

Lege die vier Referenzfelder flach rund um das Schnittmuster, sodass sie eine Box bilden. Alle vier müssen vollständig im Foto sichtbar sein. Wenn sich ein Board nach außen biegt, biege es vorsichtig in die Gegenrichtung oder beschwere die Ränder mit kleinen Gewichten.

Vermeide: Gewellte, geknickte oder beschädigte Referenzfelder führen zu Erkennungsfehlern oder falschen Maßen. Bei sichtbaren Beschädigungen drucke neue aus.

Scharfe Bilder mit klaren Kanten

Reinige die Smartphone-Kamera gründlich vor jeder Aufnahme mit einem weichen Mikrofasertuch oder Brillenputztuch. Der Fokus muss auf dem Schnittmuster liegen, alle Kanten müssen scharf erkennbar sein.

Vermeide: Fingerabdrücke, Schmutz oder Fett auf der Linse führen zu unscharfen Bildern mit Schlieren. Besonders die Kanten des Musters müssen gestochen scharf sein für eine präzise Erkennung. Prüfe die Linse vor jeder Aufnahme.

Vermeide Lichtreflexionen

Sorge für diffuses, indirektes Licht aus mehreren Richtungen. Ideal ist bewölktes Tageslicht am Fenster. Achte darauf, dass keine Schatten auf Schnittmuster oder Referenzfelder fallen.

Vermeide: Direkte Lichtquellen und Reflexionen auf dem dunklen Untergrund können als Teile des Schnittmusters erkannt werden. Vermeide auch deinen eigenen Schatten beim Fotografieren von oben.

Digitalisiere Schnittmuster ohne Nachzeichnen.

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